Brombeere
Brombeere

Nachdem ich im ersten Teil meiner Gartenumgestaltung die Ausgangsituation beschrieb und auf die ersten planerischen Schritte eingegangen bin, möchte ich nun die ersten praktischen Umsetzungen zeigen. Dabei ist zu bedenken, dass ich selbst es nicht ganz so streng nach Plan mache, weil ich tief in der Materie drin stecke und gewisse Schritte automatisch ablaufen. Außerdem verwende ich bei mir natürlich bevorzugt Materialien und Pflanzen, die ich übrig habe. Ich schreibe dennoch, wie ich es bei einem Kunden machen würde oder einfach empfehle.

Der erste Schritt dieses Jahr war, dass die Pflanzen in den Boden mussten, die ich im Topf zu unserem neuen Heim mitgebracht hatte. Das waren größtenteils Johannisbeeren, Erdbeeren, Himbeeren, eine Traube und noch dies und das. Für die habe ich also ein Beet angelegt. Dafür musste aber zuerst der Rasen weichen. Wie man sieht, ist es aber kein „Rasen“ im engeren Sinn. Aber darum kümmere ich mich zu einem anderen Zeitpunkt. Dort wo jetzt der Haufen mit den Rasensoden liegt, soll einmal ein Gemüsebeet oder ähnliches entstehen. Ich bin froh, dass das Beerenobst nun versorgt ist und gedeihen kann. Geschickt war es, die Himbeeren direkt an den Zaun zu pflanzen. So haben sie eine Stütze. Und wenn ich nun noch vor dem Zaun einen Draht spanne, dann stehen sie fast von ganz alleine.

Traubenstock
Traubenstock

Die Johannisbeeren habe ich in Reihen gepflanzt. Ich behalte mir vor, sie eventuell einmal an einem Drahtgerüst einem Spalier ähnlich zu ziehen. Das ist die Anbauform im Erwerbsobstbau. Sie ist im Allgemeinen leichter zu bearbeiten und spart Zeit. In meinem Fall würde ich dann aber den Himbeeren etwas Licht wegnehmen. Deswegen überlege ich mir das noch. Man muss eben immer an die Standortbedürfnisse seiner Pflanzen denken. Das heißt: Licht, Wasser, Nährstoffe, Bodenart und manches mehr.

Die Erdbeeren habe ich einfach zwischen die Johannisbeeren gepflanzt. Wobei das verschiedene sind. Ein Teil sind die normalen Erdbeeren und ein Teil sind Monatserdbeeren oder Walderdbeeren. Die sind sehr gut als Bodendecker geeignet und werfen dabei auch noch Frucht ab. Mein Ziel ist es, so den Unkrautdruck recht niedrig zu halten und auch noch davon ernten zu können. Es sind natürlich noch etwas wenig Pflanzen, aber das waren eben die, die ich gerade hatte.

Beerenobstgarten
Beerenobstgarten

Zur Bodenverbesserung, Wasserersparnis, Unkrautvermeidung und Entsorgung mulche ich die im Moment noch recht offene Fläche mit Rasenschnitt. Das funktioniert nach meiner Erfahrung recht gut. Die Schicht darf nicht zu dick sein, aber 5-8cm sollten es schon sein, sonst bringt das Mulchen kaum einen Effekt.

Jetzt muss ich mal sehen, wann ich Zeit für die nächsten Schritte habe. Im Moment möchten so viele andere Menschen gerne einen schönen Garten, dass ich kaum zu meinem komme.

Gartenumgestaltung – 3 – weitere Schritte
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