Rosenbogen
Rosenbogen – noch ist die Rose klein

Heute soll es um Kletterrosen gehen. Zu Beginn möchte ich kurz auf die Einteilung von Rosen eingehen und darauf, was eine Kletterrose ist. Danach geht es dann um die Kletterrosen an sich.

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung von kletterrosen.net geschrieben

Einteilung von Rosen

Rosen werden in unterschiedliche Gruppen eingeteilt, um überhaupt eine Chance zu haben, die ganze Vielfalt zu durchblicken. Leider ist die Einteilung selbst für Unbedarfte auch etwas verwirrend. Denn es gibt zwei verschiedene Arten der Einteilung. Zum einen werden Rosen nach ihrer historischen Entstehung und Herkunft eingeteilt und zum anderen nach ihrer Wuchsform. Teilweise sind diese beiden Kriterien auch kombiniert. Und so kommt es, dass man auch unter dem Begriff der Kletterrose verschiedenes verstehen kann. Man kann zum einen einfach eine Rose verstehen, die so stark wächst, dass sie sich an einem Gerüst emporhangeln kann. Eine Rose hat nicht wie andere Kletterpflanzen irgendwelche Teile, die sich festkrallen und die Rose schlingt auch nicht, wie z.B. der Blauregen (Wisteria sinensis). Die Rose hält sich nur mit ihren Dornen (nicht Stacheln).

Es gibt recht viele Rosen, die so starkwüchsig sind, dass sie an einem Gerüst hochranken können. Auch viele Wildrosen gehören dazu. Deswegen eine kleine Liste, was es für verschiedene Kletterrosen gibt:

  • Ramblerrosen
  • Moderne Rosen bzw. Climber-Rosen (Großblütige Kletterrosen). Eine Liste mit Sorten und Bildern dieser Rosengruppe gibt es auf der verlinkten Seite.
  • Historische Rosen sind keine reine Kletterrosengruppe, aber es gibt in ihr auch Kletterrosen.
  • Wildrosen sind auch keine reine Kletterrosengruppe, aber einige von ihnen klettern ganz gerne.

Im Grunde genommen kann man jede starkwüchsige Rose, die höher als 2 Meter wird, wie eine Kletterrose ziehen. Beachten muss man allerdings ihre Blüheigenschaften, damit man nicht falsch schneidet.

Kletterrosen, was gibt es zu tun?

Kletterrosen werden meistens an einem Gerüst irgendeiner Art gezogen. Das kann ein Rankgitter, ein Rosenbogen, eine Hauswand, ein Zaun oder auch ein Baum sein. Besonders Rambler eignen sich, um in Bäume hineinzuwachsen.

Damit das nicht nach ein zwei oder drei Jahren im Chaos endet, muss die Kletterrose diszipliniert und nach einer Ordnung geschnitten werden. Denn sie sind eben starkwüchsig und erzeugen gerne schnell ein Wirrwarr. Bei den Kletterrosen mit dicken Trieben und mehrfacher Blüte pro Jahr bildet man meistens ein Grundgerüst an Trieben. Von diesem Grundgerüst aus entwickeln sich dann Seitentriebe mit den Blüten. Auf dieses Grundgerüst wird jährlich zurückgeschnitten. Nur 2-5 Knospen bleiben von den Seitentrieben übrig, nachdem ich sie geschnitten habe.  Ab und an ersetzt man einen alten Trieb des Grundgerüsts durch einen jungen aus der Wurzel kommenden. Wenn man das nicht macht, lässt die Blühfreude mit den Jahren stark nach.

Bei den einmalblühenden und eher dünntriebigen Rosen, wie es besonders die Rambler und Wildrosen sind, arbeitet man nicht mit einem solchen Grundgerüst, weil man sonst im Winter die Blüten wegschneiden würde. Hier wird einfach immer wieder ein alter Trieb unten abgeschnitten und dann aus dem Wirrwarr entfernt. Das ist manchmal ganz schön schwierig, aber sehr notwendig, damit die Rosen vital bleiben, unten grün sind und schön blühen.

Ansonsten gelten für Kletterrosen die selben Regeln wie für alle anderen Rosen.

Auf Rankhilfen für Kletterrosen lohnt es sich ein besonderes Augenmerk  zu legen. Denn hier lässt sich viel machen. Manchmal versteckt man mit einer Kletterose einfach ein unschönes Eck, aber manchmal baut man auch extra für sie ein Gerüst, um sie so richtig gut zu präsentieren. Es gibt da viele Möglichkeiten. Der klassische Rosenbogen ist auch heute noch wunderschön. Ich persönlich bin aber auch von in Bäumen hineinwachsenden Ramblerrosen begeistert. Überlegen sollte man sich, wie die Kletterrose am besten zur Geltung kommt sowie viel und oft gesehen wird.

Kletterrosen
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